Laufen im Gelände abseits der befestigten Wege das ist Trail. Eigentlich kann man Trail ja immer laufen, aber gerade Anfang des Jahres gibt es einige schöne Trailveranstaltungen in der Region. Drei davon bin ich gelaufen.

Der erste Start war am 19.1. beim Eurode-Trailrun (gehört zum Abdij Cross) in Kerkrade. Über die Veranstaltung hat Oli schon einen schönen Bericht geschrieben, deshalb fasse ich mich kurz. Hier bin ich vor 6 Jahren das erste Mal einen offiziellen Trailrun gelaufen. Mittlerweile bin ich dort zum 5. Mal gestartet. Liebevoll organisiert, kleines Startgeld und Dank der Abdij Rolduc ein Start-/ Zielbereich mit toller Kulisse. Gestartet bin ich über die kurze Strecke von 10,5 KM. Leicht verändert zu den Vorjahren.   

 

Am 4.2. war dann der nächste Start. Der Hivernaltrail in Landgraaf stand an. Hier bin ich letztes Jahr schon einmal gelaufen. Da noch die 20 KM Strecke, diesmal  “nur” die 11, welche letztendlich aber 11,75 KM waren. Die Veranstaltung ist top organisiert. 4 Distanzen ( 11 / 20 / 30 / 50) werden angeboten. Der erste KM ist zum Einlaufen - flach. Dann geht's die Treppe am Snowworld hoch. 504 Stufen, diesmal noch dick vereist. Danach geht der Trail richtig los. Erst einmal wieder runter, dann wieder hoch und mehr oder weniger immer so weiter. Ein stetes Auf-und-Ab. Mal ein Singletrail und dann mal wieder einen etwas breiteren Pfad. Aber immer schön durch Matsch und Pratsch. Der Schnee und Regen in den Tagen davor, kombiniert mit Bodenfrost und Tauwetter haben den Boden aufgeweicht. Aber das kannte ich ja schon aus dem Vorjahr. Nicht leicht zu laufen, aber mir hat es Spaß gemacht. Im Ziel gab es dann eine leckere Erbsensuppe zur Stärkung/Belohnung.

Trail Nr. 3 fand dann heute (10.2.) statt. 11 KM Drielandenpunt Trail mit Start und Ziel in Vaals. Auch im Angebot 21 oder 30 KM. Vom Start weg ging es erst einmal direkt hoch zum Wilhelminaturm. Diesen erreichte man nach etwas mehr als 1 KM. Oben angekommen ging es zunächst einmal eben weiter; dafür aber durch tiefen Matsch. Nach einem guten KM über den Vaalserberg ging es abwärts Richtung Belgien. Aber natürlich nicht direkt, sondern der Weg schlängelte sich mit etwas auf-und-ab runter. Was man runter muss, muss man dann auch wieder nach oben. Das Ziel lag ja auf der anderen Seite vom Berg. Bei KM 8 erreichte man dann das Dreiländereck. Hier erlaubte ich mir einen kurzen Fotostopp.  

 

Der Weg führte noch mal für knapp  zwei KM mit auf-und-ab über den Vaalserberg bevor es dann  Richtung Ziel ging. Der letzte gute KM ging abwärts. Im Ziel angekommen gönnte ich mir noch eine kleine Stärkung. Diesmal Grießpudding anstelle von Erbsensuppe.

 

Das Wetter war echt fies. Regen Regen und nochmals Regen. Die Strecke dadurch eine einzige tiefe Matschgrube. Trotzdem hat es riesig Spaß gemacht.

 



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