Nachdem diesmal 6 Lustläufer/innen teilgenommen haben und auch positiv angetan waren, starten wir diesen Sonntag den 2. Anlauf, das Pflänzchen muß ja langsam wachsen. Letzten Sonntag haben wir die Wälder rund um das Dreiländereck durchforstet und läuferisch erlebt. Diesen Sonntag würde ich euch gerne das Wurmtal zwischen Würselen und Bardenberg Pley näherbringen. Damit meine ich aber nicht nur die ordinäre 5KM Runde am Teuterhof vorbei! Treffpunkt ist wieder um 9UHR, diesmal aber auf der Krefelderstraße an der alten Ruine, dort ist auch ein kleiner Parkplatz, das ist an der Untertunnelung der B57. Ihr seid alle wieder herzlich eingeladen zum 2. entspannten Sonntagsläufchen. Vielleicht findet sich ja den darauffolgenden Sonntag ein anderer Guide, mit seiner Heimstrecke, die er gerne teilen und präsentieren möchte!!

Wie schon in dem Bericht zum Solidaritätslauf angekündigt, biete ich am Sonntag morgen einen gemeinsamen entspannten Lauf an. Der Standort soll ja immer wechseln, diesmal wäre Treffpunkt auf der Karlshöhe um 9UHR!! Die Runde führt landschaftlich schön über das Dreiländereck, natürlich mit ein paar Höhenmetern, die Streckenlänge beträgt ca. 10KM, für die wir uns genügend Zeit nehmen, wir wollen ja einen Genusslauf zelebrieren. Gerne ist jeder Lustläufer/in angehalten den darauf folgenden Sonntag eine neue Strecke anzuführen. Dies ist ein Experiment, wenn es Euch Freude bereitet und genug Anklang findet… umso besser.

Zur Info, die Karlshöhe liegt gegenüber vom Gut Entenpfuhl, ihr fahrt die Lütticher Straße rauf, lasst die Waldschenke rechts liegen, fahrt den nächsten Abzweig rechts hoch, bis oben, dort sind genügend Parkplätze und unser Treffpunkt. Ich würde mich über viele Teilnehmer freuen…

Sonntag morgen leichter Nieselregen 14Grad, ideales Läuferwetter, so folgten dann auch 14Läufer dem Aufruf: „laufen für den guten Zweck“. Zur Info, der mittlerweile 9. Solidaritätslauf hilft in mehr als 25 regionalen Ausbildungs-und Qualifizierungsprojekte für Langzeitarbeitslose und Jugendliche. Treffpunkt war der Runner Shop, der dieses Jahr als Hauptsponsor 1 Euro pro Starter spendet. Besten Mutes und frohgelaunt machten wir uns auf zum Markt, der Start und Zielbereich war. Die Strecke verlief rund um Rathaus und Dom und hatte eine Streckenlänge von 700Metern. So Sponsor hatten wir nicht und brauchten wir nicht, jeder gab 10Euro Spende, quasi als Startgeld. So lief dann der lustigste Zug schön gleichmäßig Runde für Runde im 6:15er Tempo, immer im Konvoi unser en Stempel Runde für Runde abholen; und wir hatten Spaß und uns viel zu erzählen. Doris berichtete von Ihrem 1. Ultra in Monschau, Sebastian hatte sich schon in Marathonvorbereitung 16KM warm gelaufen, Alina lief mit Dieter sensationell fast untrainiert das Tempo mit, Jörg brauchte Info´s und einen Trainingsplan für seinen ersten Marathon, Sascha freute sich wieder mit mir zu frotzeln, Arndt hatte alleine beim Zuhören Spass, Gabi und ich hatten ein Frisurengespräch und alte Weisheiten parat wie früher die Haare geschnitten wurde (Topfschnitt) Kathrin war wieder beste Unterstützerin und hielt die Truppe zusammen, Gerhard lief wieder den jungen Frauen hinterher und genoss immer noch seine Bestzeit aus Dürwiß, Steffi war nach unserem gemeinsamen Training am Freitag spontan als letzte dazu gestoßen, Udo kommunizierte über Angeln oder so und wir alle waren froh!! Es war einfach mal ein ganz anderer Lauf, in netter Gesellschaft, das hat mir und auch den anderen so gut gefallen, das wir gedacht haben wir bieten wieder mal ein ungezwungenes Sonntagsläufchen, nicht Training an. Was haltet ihr davon, Treffpunkt würde variieren (z.B. Entenpfuhl…), jeder könnte mal eine andere Strecke präsentieren, Treffpunkt wäre immer um 9UHR, kein Zwang, einfach neue Strecken bei moderatem Tempo kennen lernen und genießen. Doch nun zu unserem gemeinsamen Abschluß am Sonntag, wir steuerten die nächste Bierbude an und verdutze Gastleute schenkten pünktlich um 12 Uhr unseren wohl verdienten Frühschoppen ein… wir sind halt in der Region, der etwas andere Verein….

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Letzten Sonntag fand in Monschau wieder mein heißgeliebter Monschau-Marathon statt.
Da ich aber gerne auch neue Erfahrungen sammle und schon zweimal nach gelaufenem Marathon dachte,14 km mehr hätte ich schaffen können,ließ es mir dieses Mal keine Ruhe,ich wollte es einfach wissen.
Mein Mann und ich sind schon Samstag mit dem Wohnmobil angereist.Es gibt dort nämlich die geniale Möglichkeit,auf einer großen Wiese vor dem Sportplatz zu campen.Kurz vor Schluss habe ich mich dann tatsächlich für den Ultra-Lauf angemeldet,hatte aber erhebliche Zweifel,ob das die richtige Entscheidung war.
Zur Vereinsmeisterschaft bin ich deshalb nicht gekommen.Sorry,aber ich brauchte noch ein bisschen Ruhe vor dem großen Ereignis,nächstes Jahr bin ich wieder dabei.
Morgens um 6:05 Uhr sollte der Startschuss fallen,und so stellte ich meinen Wecker auf 4:30 Uhr.Das wäre gar nicht nötig gewesen,ich hatte das Gefühl,die ganze Nacht nicht geschlafen zu haben.Kurz nach halb sechs machte ich mich auf den Weg zum Startbereich und begegnete unterwegs lauter sehr fit aussehenden,drahtigen Gestalten,die genau zu wissen schienen,was sie tun. Mir rutschte das Herz in die Hose,aber ich bin dann ganz mutig zum Start gegangen.
Um 6 Uhr starteten die Walker und ich hatte mir kurzfristig überlegt,das " Ultra" auf meiner Startnummer durchzustreichen und durch "Walker" zu ersetzten.
Das habe ich aber nicht getan und so ging es dann pünktlich um 6:05 Uhr los.
Die ersten 14km hoch zum Steling und zurück sind eine wunderschöne Strecke durch das Hohe Venn und lange nicht so anstrengend,wie ich mir das vorgestellt habe.Dann läuft man in Konzen noch mal durch den Startbogen und wird namentlich und mit viel Applaus begrüßt.
So,jetzt waren es nur noch 42 km,eine mir schon gut bekannte Strecke,die es in sich hat.
Mein Hauptziel war,anzukommen,mein Wunschziel,dies unter 7 Stunden zu schaffen.Ich hatte mir aber vorgenommen,nur so lange zu laufen,wie es Spaß macht und ich mich nicht zu sehr quälen muss und hatte auch im Kopf,eventuell nach 42 km mit meinem "eigenen" Marathon aufzuhören.Diese 42 km,also km 28 der Marathonstrecke,endeten genau vor der Kamera von Peter Borsdorff,der dann auch noch sagte: " Das sieht doch gut aus "!
Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr empfänglich für charmante Lügen und mir war auch klar,dass ich durchhalten werde.
Als ich dann die 50-km-Marke überschritt,war das ein besonderer Augenblick.Ich musste zwar öfter Gehpausen einlegen wegen drohender Wadenkrämpfe,aber der Wechsel von Laufen und Gehen funktioinierte gut.Nach 53 km lief ich durch das Zelt mit dem Eifeler Honig und dieser segensreiche Löffel hat mir dann die letzten 3km versüßt.
Als ich dann den Konzener Friedhof hinter mir gelassen hatte(sehr gefährliches Pflaster ;-) ) und auch an der Kirche vorbeigelaufen war,wurde ich im Ziel,wie alle teilnehmenden Frauen,mit einer roten Rose begrüßt und bin ich wie auf Wolke 7 (nicht nur Wolke 4 ) durchs Ziel geschwebt.
Nach 56 km und 950 überwundenen Höhenmetern weiß ich jetzt: Ich kann es!!!

doris

so möchte ich unser Vereinsfest vom letzten Samstag kurz beschreiben. Vorab wurde aber gelaufen , wie es sich für einen Laufverein gehört. Allerdings war die Beteiligung etwas mau, dass wünsche ich mir nächstes Jahr etwas größer. Hervorheben möchte ich hier die Starter: Mareike, Monika M., Gabi, Sascha, Arndt, Hans und Carsten. Danach haben wir uns in netter Runde von unseren Gastgebern Maike und Tim , vom Forsthaus Schöntal lecker begrillen lassen. In netter Rund, über 50 Leute, haben wir schön in der für uns reservierten Laube beisammen gesessen und einen amüsanten Abend erlebt. Von klein (Helena, Simon) bis groß war alles vertreten, die etwas größeren Kinder super auf dem Spielplatz aufgehoben, die größeren Männerkinder mit leckerem gezapften Bier. Ich muß sagen, ich habe noch nie einen so schönen ungezwungenen Abend erlebt, es wurde von Tisch zu Tisch gegangen und gefeiert. Hierfür möchte ich mich recht herzlich im Namen des Vorstandes bedanken. Natürlich hatten wir auch noch 2 soziale Themen anzusprechen, zum einen den 9. Solidaritätslauf am Sonntag den 16. August, den wir hoffentlich mit starkem Team besuchen werden. Angedacht war wie angesprochen, zusammen entspannt 10 Runden um Dom und Rathaus zu laufen. Zum Anderen unser Vereinsmitglied, Christina Geissmann, die uns nach ihrem schweren Unfall treu bleibt und ausrichten ließ das es ihr sehr gut geht, hier wollen wir auch tatkräftig unterstützen. Um es noch mal kurz zu fassen: „ES WAR EINFACH SCHÖN!!“