01.Mai 12Uhr pünktlicher Start ab Höfen, Ziel Narzissenroute (ca.14KM). 21 Lustlaufteilnehmer inklusive Familienmitglieder machten sich auf die Reise.

Die Route führte über schöne und teilweise auch anspruchsvolle Wege, warum mußte Fam. Hagens auch unbedingt den Chariot (Laufwagen) mitnehmen, naja er enthielt ja auch flüssige und essbare Köstlichkeiten. Es war eine tolle Truppe unterwegs mit verschiedenen Tempis und wie es sich für Lustläufer gehört, wurde immer Pflicht bewusst gewartet. Erster Halt war nach Überquerung der einzigen Straße (Alzheistraße) kurz hinter dem Perlenbachtal… dort wurde erstmal geschaut wer was alles LECKERES mit hatte(GRINS). Dann ging es strammen Schrittes weiter. Taktgeber war Pumba, der als Stöckchen immer halbe Bäume rumtrug. Die Route machte ihrem Namen alle Ehre, viele Wiesen voller Narzissen säumten unseren Weg. Die Kiddies hatten auch ihren Spaß und besonders die Mädels waren auch schon mal Abseits der Strecke. Als nächsten Halt, hatte Udo, unser Routenplaner, den neu angelegten Spielplatz „Kölsch Kier“ im Visier. Leider wäre dies jedoch ein gutes Stück Mehrweg gewesen, so beschlossen wir im Fuhrtsbachtal (das heißt wirklich so), unser großes Picknick zu halten. Es war alles dabei was das Herz begehrt, von Nutella (Kathrin), Schwarzbrotecken(Rocky), Baileys und Schnaps(Britta und Udo) etc.etc.

Um die Kalorien besser zu verbrennen wurde erstmals Nick Fußball rausgeholt, weil Dieter, die scharfe Hereingabe von Nick nicht stoppen konnte, ging der Ball …. Man glaubt es kaum in einem Abflussrohr hängen. Lebensretter Frank, mit Adjutanten Dieter, Rainer und Ich fischten Nicks Ball dann aus der Falle.

Wahrscheinlich noch im Freudentaumel verpassten wir den richtigen Abzweig (außer Thorsten) und es ging die wohl steilste Rampe, die diese Wanderung hergab, hinauf. Endlich oben angelangt fiel Udo das Mißgeschick auf und uns dass Thorsten fehlte. Britta, seine Frau gab ihm ganze 5 Minuten um wieder aufzutauchen. „Aber Thorsten ist ja Pionier, der findet schon seinen Weg“, dabei war er der Einzige der schon richtig unterwegs war (Grins). Dann lief uns sogar noch en Reh über den Weg, Grund genug Pumba doch mal kurz anzuleinen, dies erwies sich als gut weil kurz darauf der Förster grüßte.

Der letzte Halt vor Ziel war dann wieder das Perlenbachtal, da bekam Thorsten von Britta wieder 5 Minuten zum Auftauchen. Um nicht wieder denselben Rückweg zu wählen, entschieden wir (ich) uns für den kürzeren Trail… wunderschön am Perlenbach vorbei, aber halt leider Trail. Über Stock und Stein und vor allem Wurzeln hiefte ich mit Hilfe von Rainer mein Gefährt und tat noch en bisschen für meine Fitness. Oben angekommen sah ich noch das Wettrennen zwischen Nick und Frank um den Tagessieg….

Aber Sieger waren wir alle denn es war ein wunderschöner Tag unter Freunden in der Natur. Die nackten Zahlen besagen 15,8KM in netto 3:42:13 mit vielen Höhenmetern.

 

Ich denke im Namen aller, der nächste Lustlaufwandertag kann kommen!!!!

Sascha´s und meine ehemalige Schule die Luise-Hensel-Realschule sind durch Farsin Sohrab und Heidrun Schnur an uns ran getreten . Gerne haben wir Sie bei ihrem Projekt „Schule gegen Rassismus“ und ihrem alljährlichen 90 Minuten Lauf unterstützt. Da daß tolle Event im Waldstadion stattfand, bot es sich an, unsere Teamlaufrunde (3KM) vom Benefizlauf zu nutzen. Unser eingespieltes Team, hat die Streckenmarkierung, sowie Streckenposten etc. übernommen und einige von uns sind sogar mit den Schülern die 90 Minuten gelaufen. So stand auch meine Wenigkeit mit Mussa Hudrog, dem Schirmherr der Veranstaltung und gleichzeitig Vertragsathlet des Runner Shops, gemeinsam an der Startlinie. Mit 4 Schülern habe ich dann zusammen 4 Runden in den 90 Minuten geschafft, Chapeau an Carolin, Luca, Arlen und ? , tolle Leistung für 7 Klässler.
Gerne unterstützen wir auch im nächsten Jahr, als gemeinnütziger Verein dieses tolle Event……

.....nur noch knapp 2 Monate, dann ist es wieder soweit, gemeinsam Laufen für den guten Zweck!!!! Bereits 200 Meldungen sind eingegangen,auch dank vieler Starter unseres Sponsors „Rewe Aachen“. Nutzt noch den Frühbucherrabatt bis zum 30.04. und meldet Euch auf der Homepage www.benefizlauf.de oder direkt im Runner Shop an. Nutzt die ersten Frühjahrstage zum TRAINIEREN!!! Es ist wieder alles an streckenangeboten dabei von Bambinilauf bis 10KM Volkslauf. Für Firmen, Vereine, Familien, Gemeinschaften gibt es wieder den beliebten Teamlauf.

Wir zählen auf Euch

 

 

Im strömenden Regen ging es Sonntagmorgen früh um 6:30 Uhr in Richtung Bonn, um dort den Halben beim Deutsche Postmarathon zu laufen. Zeitlich gesehen passte mir der Lauf zwar nicht ganz in den Kram, da meine Tochter am Wochenende mit ihren Volleyballmädels um die Westdeutsche Meisterschaft spielte, aber da ich den Startplatz gewonnen hatte, lies ich mir den Lauf nicht nehmen. Von letztem Jahr wusste ich ja, dass eine gut organisierte Veranstaltung mit einer tollen Strecke ist. Gewonnen hatte ich den Start über den Facebookauftritt des Deutschen Post Sportsponsorings, daher stehe ich auch nicht als Lustläufer in der Ergebnisliste, sondern als Läufer für das Team Deutsche Post. Passend zum Start kam die Sonne raus und bei schönstem Frühlingswetter wurden wir auf die 21,1 KM geschickt. Aufgrund einer 3,5 wöchigen Erkältungspause Ende Februar / Anfang März hatte ich keine gezielte Vorbereitung, so dass ich locker losgelaufen bin. Mein Ziel war es einen guten und besonnenen Lauf zu absolvieren, was mir - so denke ich - ganz gut gelungen ist. Ralf habe ich meine KM-Zeiten zur Einschätzung gegeben und er fand`s gut. Die ersten 10 KM bin ich klar unter einer Stunde gelaufen, obwohl sich die Beine etwas schwer anfühlten. In der zweiten Hälfte ging das Tempo ein wenig runter, dafür wurden die Beine lockerer. Für mich ein Zeichen, dass ich im Prinzip alles richtig gemacht habe. Bei den Verpflegungsstellen um KM 15 und 18 habe ich mir dann etwas Zeit gelassen. Dies war dann auch der Streckenabschnitt, wo man leider ein paar Läufer (3 - 4) am Straßenrand liegen sah, die ärztlich behandelt wurden. Im Ziel kam dann noch einer dazu. Der letzte KM zum Ziel führt über Kopfsteinpflaster durch die Bonner Altstadt. Hier war dann auch am Straßenrand richtig Trubel und die Menge feuerte kräftig an. So 500 Meter vorm Ziel tippte mir dann noch jemand von hinten auf die Schulter und es lief ein Bekannter (Helmut vom DLC) an mir vorbei und wir wechselten kurz ein paar Worte. Vom Ziel aus ging es dann direkt in das REWE-Verpflegungsdorf. Hier bekommt man so einiges geboten. Ich habe mir aber nur schnell ein Erdinger alkoholfrei geschnappt, da ich schnell wieder nach Hause wollte, um beim Volleyball zu zuschauen. Was sich auch gelohnt hat. Die Mädels wurden Westdeutsche Meisterund haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.      

… und ich war dabei ;-))

Als ich vor 2012 diesen HB zum ersten Mal gelaufen bin, war ich total begeistert von der Strecke und der ganzen Atmosphäre in der Stadt. Das wollte ich noch einmal erleben ….

…. dann hat es doch noch 6 Jahre gedauert, bis ich wieder in Berlin an der Startlinie stand - dieses Mal im Lauf-Shirt unseres Laufvereins.

Auch 2018 war es wieder ein super gutes Gefühl, diese Strecke der Sehenswürdigkeiten zu laufen.

Start (und Zieleinlauf) befinden sich in der Karl-Marx-Allee (Nähe Alexanderplatz),

dann geht es vorbei am Fernsehturm, über die Karl-Liebknecht-Str. über in den Boulevard Unter den Linden, vorbei am Deutschen Historischen Museum, an der Staatsoper, überwältigend empfand ich wieder den Lauf durch das Brandenburger Tor, weiter durch den Tiergarten mit Blick auf die immer näher kommende Siegessäule, kurz vor km 9 rechts das Schloss Charlottenburg, weiter Richtung Kurfürstendamm, vorbei am Café Kranzler, der Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche, KaDeWe, Potsdamer Platz, damaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie (18,5 km), …. und dann kamen die letzten km, die ich 2012 verflucht habe, weil ich damals ziemlich ausgepowert war.

Dieses Jahr klappte es von der Kondition her besser, so dass ich auch diesen Teil - vorbei am Nikolaiviertel bis zur Zielgeraden auf der Karl-Marx-Allee- durchlaufen konnte und überglücklich nach 2:20 (30) die Ziellinie erreichte.

Leider haben Annette und ich uns in der Menge der 32.000 Läufer nicht getroffen.

Annette hat ihre Schwester bei diesem HM begleitet und wurde laut ihren Erzählungen von den nicht laufenden Familienangehörigen unterwegs kräftig angefeuert.

Berlin ist immer wieder eine Reise wert – und der Halbmarathon dort sowieso ;-))