Im strömenden Regen ging es Sonntagmorgen früh um 6:30 Uhr in Richtung Bonn, um dort den Halben beim Deutsche Postmarathon zu laufen. Zeitlich gesehen passte mir der Lauf zwar nicht ganz in den Kram, da meine Tochter am Wochenende mit ihren Volleyballmädels um die Westdeutsche Meisterschaft spielte, aber da ich den Startplatz gewonnen hatte, lies ich mir den Lauf nicht nehmen. Von letztem Jahr wusste ich ja, dass eine gut organisierte Veranstaltung mit einer tollen Strecke ist. Gewonnen hatte ich den Start über den Facebookauftritt des Deutschen Post Sportsponsorings, daher stehe ich auch nicht als Lustläufer in der Ergebnisliste, sondern als Läufer für das Team Deutsche Post. Passend zum Start kam die Sonne raus und bei schönstem Frühlingswetter wurden wir auf die 21,1 KM geschickt. Aufgrund einer 3,5 wöchigen Erkältungspause Ende Februar / Anfang März hatte ich keine gezielte Vorbereitung, so dass ich locker losgelaufen bin. Mein Ziel war es einen guten und besonnenen Lauf zu absolvieren, was mir - so denke ich - ganz gut gelungen ist. Ralf habe ich meine KM-Zeiten zur Einschätzung gegeben und er fand`s gut. Die ersten 10 KM bin ich klar unter einer Stunde gelaufen, obwohl sich die Beine etwas schwer anfühlten. In der zweiten Hälfte ging das Tempo ein wenig runter, dafür wurden die Beine lockerer. Für mich ein Zeichen, dass ich im Prinzip alles richtig gemacht habe. Bei den Verpflegungsstellen um KM 15 und 18 habe ich mir dann etwas Zeit gelassen. Dies war dann auch der Streckenabschnitt, wo man leider ein paar Läufer (3 - 4) am Straßenrand liegen sah, die ärztlich behandelt wurden. Im Ziel kam dann noch einer dazu. Der letzte KM zum Ziel führt über Kopfsteinpflaster durch die Bonner Altstadt. Hier war dann auch am Straßenrand richtig Trubel und die Menge feuerte kräftig an. So 500 Meter vorm Ziel tippte mir dann noch jemand von hinten auf die Schulter und es lief ein Bekannter (Helmut vom DLC) an mir vorbei und wir wechselten kurz ein paar Worte. Vom Ziel aus ging es dann direkt in das REWE-Verpflegungsdorf. Hier bekommt man so einiges geboten. Ich habe mir aber nur schnell ein Erdinger alkoholfrei geschnappt, da ich schnell wieder nach Hause wollte, um beim Volleyball zu zuschauen. Was sich auch gelohnt hat. Die Mädels wurden Westdeutsche Meisterund haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.      

… und ich war dabei ;-))

Als ich vor 2012 diesen HB zum ersten Mal gelaufen bin, war ich total begeistert von der Strecke und der ganzen Atmosphäre in der Stadt. Das wollte ich noch einmal erleben ….

…. dann hat es doch noch 6 Jahre gedauert, bis ich wieder in Berlin an der Startlinie stand - dieses Mal im Lauf-Shirt unseres Laufvereins.

Auch 2018 war es wieder ein super gutes Gefühl, diese Strecke der Sehenswürdigkeiten zu laufen.

Start (und Zieleinlauf) befinden sich in der Karl-Marx-Allee (Nähe Alexanderplatz),

dann geht es vorbei am Fernsehturm, über die Karl-Liebknecht-Str. über in den Boulevard Unter den Linden, vorbei am Deutschen Historischen Museum, an der Staatsoper, überwältigend empfand ich wieder den Lauf durch das Brandenburger Tor, weiter durch den Tiergarten mit Blick auf die immer näher kommende Siegessäule, kurz vor km 9 rechts das Schloss Charlottenburg, weiter Richtung Kurfürstendamm, vorbei am Café Kranzler, der Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche, KaDeWe, Potsdamer Platz, damaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie (18,5 km), …. und dann kamen die letzten km, die ich 2012 verflucht habe, weil ich damals ziemlich ausgepowert war.

Dieses Jahr klappte es von der Kondition her besser, so dass ich auch diesen Teil - vorbei am Nikolaiviertel bis zur Zielgeraden auf der Karl-Marx-Allee- durchlaufen konnte und überglücklich nach 2:20 (30) die Ziellinie erreichte.

Leider haben Annette und ich uns in der Menge der 32.000 Läufer nicht getroffen.

Annette hat ihre Schwester bei diesem HM begleitet und wurde laut ihren Erzählungen von den nicht laufenden Familienangehörigen unterwegs kräftig angefeuert.

Berlin ist immer wieder eine Reise wert – und der Halbmarathon dort sowieso ;-))

      

 Liebe Lustläufer/innen

Endlich ist es so weit , unser erster Lustlauf Wandertag seht vor der Tür

Wir wandern

Partnerweg des Eifelsteigs - Narzissenroute , Schwierigkeitsgrad: leicht , 244m Auf & Abstieg , Dauer ca. 3 ½ Stunden

https://www.eifelsteig.de/a-narzissenroute

wandertag

Treffpunkt für Fahrgemeinschaften ( bitte selber organisieren )  11:00 Uhr am Trainingsparkplatz ( Fahrzeit von hier bis nach Höfen ca. 40 min / 31 km

 

 In Höfen treffen wir uns am

 

 1. Mai   um 11:45 Uhr  ( Start um 12:00 Uhr )

Am Nationalparktor Höfen

Hauptstraße 72

52156 Monschau-Höfen

 

Natürlich ist eine Pause mit Brotzeit eingeplant ( Selbstverpflegung )

Als Hilfe zum Wandern empfehle ich die App AC Touren oder

Outdoor Active, Die Route ist auf dem Handy  Offline speicherbar  

Bitte um Anmeldung ( Bei Ralf )  , damit wir ggf warten können.

Bei Fragen bitte bei mir melden -

Halbmarathon in New Orleans am 25. März 2018

Endlich der langersehnte Urlaub in den USA! Und damit stand mir der Halbmarathon in New Orleans bevor. Leider bin ich 3 Wochen vor diesem Halbmarathon beim Laufen gefallen. Erst hielten sich die Schmerzen in Grenzen, sodass ich den 10 km Selfkantlauf machen konnte. Aber danach haben sich die Schmerzen an den Rippen bis zum Urlaub in den USA so sehr verstärkt, dass ich bis zum Tag des Halbmarathons gar nicht gelaufen bin.

An den Start in New Orleans wollte ich unbedingt, auch wenn ich im schlimmsten Fall gehen musste. 3,5 Stunden hatte man dort zur Verfügung.

Der Start war bereits um 7:15 Uhr. Sehr früh aber das war schon richtig, weil es an diesem Tag 28 Grad werden sollte. Um 7:00 war es noch angenehm frisch. Mein Hotel befand sich 5 min zu Fuß vom Start. Zum Glück hatten wir ein paar Monate vorher reserviert, seit Wochen ist alles voll!

Kurz vor dem Start sprach ich mit einer nicht ganz jungen Läuferin, die im Rücken ein Schild hatte „Running 50 States“. Die Dame hatte bereits 18 States hinter sich… Mit ihr habe ich mich hinter den pacemaker für den Halbmarathon in 2:10 h gestellt, wohlwissend, dass das bei meinem nicht existierenden Training der letzten 3 Wochen sehr optimistisch war.

Vor dem Start erklang der US Nationalhymne, von einer Frau gesungen. Sehr laut, sehr klar, und wie ein Gospel. Alle Läufer standen mit der Hand am Herzen. Es war sehr ergreifend.

Die ersten Kilometer gingen leicht. Dann spürte ich schnell das fehlende Training. In der zweiten Hälfte bin ich immer öfter ein paar Sekunden gegangen. Die Sonne schien, es wurde wärmer aber es war sehr erträglich, da viele Bäume am Straßenrand ihre Schatten anboten. Das leichte blaue Laufshirt von Lustlauf mein Verein war die perfekte Kleidung für diesen Lauf. Es waren viele Versorgungsstationen auf dem Weg, allerdings wurden nur Wasser und ein Isotonisches Getränk angeboten. An 2 Stationen auch Gels.

Die Stimmung war locker aber es wurde am Straßenrand nicht besonders viel angefeuert. Ich hätte mehr erwartet, weil abends im French Quarter von New Orleans eine laute, fröhliche, tänzerische, unglaubliche Partystimmung herrscht, wie ich sie noch nie erlebt habe. Wahrscheinlich schliefen noch alle…

Am Ende fingen die Muskeln an den Oberschenkeln an zu schmerzen und die 3 letzten Kilometer bin ich fast nur noch gegangen. Dies war auch okay. Es sind sehr viele anderen Läufer gegangen, mehr als ich in Köln oder Visé beobachtet habe. Mein Ergebnis: 2h38.

Am Ziel erhielt ich die wunderschöne bunte Medaille, groß und schwer, in Form eines Totenkopfes, der in der Dunkelheit leuchtet (fröhliche bunte Totenköpfe sieht man in New Orleans überall auf T-Shirts und Objekten wegen der dort herrschenden vaudoo Tradition).

Es hat Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich dabei war!

Am letzten Sonntag war es so weit. Zum Start in die Saison gingen fünf motiviere Lustlaufdamen an den Start: Jenni und Daniela nahmen sich den Halbmarathon vor und Maria, Helene und Birgit gingen über die 10 km an den Start. Bei zunehmend frühlingshaften Temperaturen wurde am Gangelter Freibad gestartet, um daraufhin die durchaus reizvolle Landschaft rund um Gangelt auf einer schönen Panoramastrecke zu erkunden. Auf Pfaden zwischen winterlichen und zugleich wild anmutenden Wiesen mit dezenten Bachläufen, machte sich zunächst die 10km-Karawane auf den Weg. Erst einmal eingetaucht in die Naturidylle der Selfkantregion, führte der Weg durch wunderbare Waldabschnitte, vorbei an Pferdekoppeln und frei zugänglichen schottischen Hochlandrindern, die theoretisch von den Läufern hätten gekrault werden können. Beim Halbmarathon kreuzten diese sogar vereinzelt den Weg, der wiederholt durch Tiergatter bzw. Viehroste im Boden unterbrochen wurde. Am Wegesrand gab es immer wieder Wanderer, die den Läufern ein Lächeln oder Applaus schenkten, auch wenn man ganz allein und nicht im Tross vorbeikam. Einfach ein liebenswertes Ambiente. Auf den letzten Metern zum Ziel, wurden die 10er-Läufer sogar noch von den sich einlaufenden „Halbmarathonis“ angefeuert. Das nenne ich echten Sportsgeist. Einen Vorteil hat es auch, wenn man nicht ganz so schnell ist: Man verpasst am Wegesrand fast nichts! Nach ausreichend Schweiß und vielen nicht zuletzt „tierischen Eindrücken“, rückten dann Maria (1:06), Helene (1:08) und Birgit (1:16) nach und nach ins Ziel. So konnte das erste Team auch noch Jenni und Daniela beim Start anfeuern, die mit grandiosen Zeiten nach 21,1 km finishten. Jenni überschritt mit nur drei Minuten die zwei Stunden-Schallmauer und Daniela flog mit 2:15 hinterher. Gratulation Ladies!

Im Ziel war die Versorgung nach 10 km mit Orangen und Bananen prima. Zur Erinnerung gab es für alle Zieleinläufer noch ein T-Shirt. Auch Wasser gab es unterwegs wirklich oft, was bei den schon höheren Temperaturen klasse war. Daniela und Jenni erwischten später allerdings eine nicht mehr ganz so prickelnde Versorgung und leider auch nur noch T-Shirts im „Minikleidformat“. Schade. Trotzdem war es für unser Team ein wirklich gelungener Sonntag, an dem wir Damen unseren Verein mehr als würdig vertreten haben. Also Männer, formiert Euch und gebt Gas!